Seit der Markteinführung im Jahr 2001 hat das Betriebssystem Microsoft Windows XP einen Marktanteil von 66 Prozent erreicht. Mit dem neuen Windows sollte dank integrierter Firewall und neuer Oberfläche das Benutzen von Computern sicherer und einfacher werden. Nur durch regelmäßige Aktualisierungen und Update-Sammlungen, sogenannten Service Packs, blieb XP, dessen Name für Experience (Erlebnis) steht, dauerhaft aktuell und sicher.
Das letzte Service Pack
Das dritte und letzte Service Pack für Windows XP wurde am 6. Mai 2008 veröffentlicht. Dieses Update versammelt zahlreiche Aktualisierungen und Fehlerbehebungen in einer einzigen, über 300 MB großen Datei. Die normalen Nutzer bemerken die Neuerungen in Windows XP SP3 am ehesten im überarbeiteten Sicherheitscenter mit besseren Problembeschreibungen. Viele Änderungen des SP3 sind jedoch eher für professionelle Anwender wichtig, wie etwa das Background Intelligent Transfer Service (BITS) 2.5, die Core XML Services 6.0 sowie die neue Version des Windows Updaters. Zudem wurden ein Verschlüsselungs-Modul installiert und die Netzwerkmöglichkeiten erweitert. Der geringe Ressourcenverbrauch ermöglicht den Einsatz auf leistungsschwächeren Systemen. Jetzt Windwos XP günstig kaufen.
Windows XP SP3 heute
Trotz des allgemeinen Verkaufsstopps wird das Betriebssystem mit Subnotebooks und Netbooks vertreiben. Deren Nutzer profitieren von einem gereiften Betriebssystem mit guter Unterstützung für Multimedia und externe Hardware, wie Kameras und Scanner. Konkurrenz bekommt Windows XP SP3 hier jedoch vom Nachfolger des Nachfolgers, Windows 7, das ebenfalls vergleichsweise wenig Ressourcen braucht. Für Windows XP läuft jedoch die Produktunterstützung nach und nach aus: seit April 2009 gibt es keinen Vollsupport mehr und das letzte Sicherheitsupdate wird voraussichtlich 2014 ausgeliefert. Windows XP SP3 ist in den Versionen “Home”, “Professional”, “Media Center”, “Tablet PC”, “Embedded” und “x64″ verbreitet. Es deckt mit ihnen Anwendungen vom normalen Heimrechner und Workstation über “Multimedia-Geräte bis hin zu Geldautomaten ab.