Die Applejünger hatten seit Juli vergangenen Jahres darauf gewartet, und jetzt ist es endlich so weit: Das iPhone 4 ist jetzt auch weißer Farbe erhältlich.
Warum hat das so lange gedauert?
Apple hatte unterschätzt, wie sich die weiße Farbgebung auf die integrierte Kamera auswirken würde. Erst bei den letzten Tests wurde festgestellt, dass durch das weiße Cover zu viel Licht eindringt, was den Fotos qualitativ abträglich war. Apple wurde von diesem Problem überrascht, und daher benötigte der Riese aus Cupertino fast neun Monate, um es zu lösen. Das ist mittlerweile gelungen, eine spezielle Beschichtung der weißen Schale hat für Abhilfe gesorgt. Auch wurde mit einer UV-absorbierenden Grundierung dafür gesorgt, dass keine Sonnenstrahlen in das Innere des Smartphones eindringen und dabei möglicherweise die empfindliche Elektronik stören können.
Ist das weiße iPhone besser als das schwarze?
Es gibt keinen technischen Unterschied zwischen dem weißen und dem schwarzen iPhone, laut ersten Userberichten ist es aber um 0,2 Millimeter dicker. Das ist wohl auf die Beschichtung zurückzuführen. Das Innenleben, die verwendeten Komponenten und die Software sind aber absolut analog zu der schwarzen Ausgabe. Welches iPhone man verwendet, hängt also vom persönlichen Geschmack ab.
Macht es Sinn, jetzt noch ein weißes iPhone zu kaufen?
Bisher hatte Apple immer im Juni den Nachfolger des aktuellen iPhones vorgestellt. Gerüchten zufolge wird dies heuer nicht der Fall sein, da es durch die Tsunamikatastrophe in Japan zu Lieferengpässen gekommen ist. Die Analysten erwarten das neue iPhone daher erst für September. Ob man ein halbes Jahr warten kann oder nicht, das muss jeder selber entscheiden. Wenn man jetzt ein iPhone 4 kauft, so erhält man auf jeden Fall ein zeitgemäßes, ausgereiftes Smartphone, mit dem man sicher einige Jahre Freude haben wird. Wartet man bis September, so werden die Preise für das iPhone 4 fallen, und man wird es daher günstiger als heute erstehen können.