Heraus fallende Seiten, Eselsohren und fettige Fingerabdrücke lassen sich in Büchern schon lange vermeiden. Mit der Generation der eBook-User ist auch das Lesen ins Zeitalter des 21. Jahrhunderts vorgerückt. Zwar jammern die ein oder anderen Leseratten über den Verlust des Geruchs der Druckerschwärze oder das gemütliche Durchstöbern von Seiten in Riesenschmökern, doch nicken auch die letzten Nostalgiker beim Anblick der neuen eBook- Reader anerkennend mit dem Kopf.
Das Urgestein der eBook Reader ist eindeutig der Kindle von Amazon. Mittlerweile gibt es mehrere Nachfolgemodelle dieses Vorläufers, und die Technik verbessert sich ständig weiter. Dennoch hat der Kindle mit vergleichbaren Produkten anderer Unternehmen ernsthafte Konkurrenz bekommen. Der Sony eReader WiFi PRS-T1 sowie der OYO II der Bücherhandelskette Thalia sind nur zwei von vielen solchen Geräten. Der aktuelle Kindle sieht aufgrund seiner flachen Gestalt elegant aus und ist zudem ultraleicht. Doch weist er im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten keinen Touch-Screen auf. Einen Kindle mit Touchfunktion ist bislang den US-Kunden vorbehalten. Und somit könnten sowohl der Kobo eReader Touch Edition als auch der Trekstor Liro Color dem Kindle das Weihnachtsgeschäft streitig machen.
Insbesondere der Trekstor Liro Color erhält unter den eBook Readern mit Touchscreen eine sehr gute Kritik. Für knapp 100 Euro ist der neue eBook Reader mit seinem sieben Zoll großen Farbdisplay im Handel erhältlich. Darüber hinaus verfügt er zum schnellen Herunterladen gewünschten Lesestoffes über W-LAN. Für die ganz Ungeduldigen sind drei Bücher bereits vorinstalliert. Sobald dann das private Leseprogramm über die integrierte Verbindung zum Liro-Shop gedownloaded ist, kann das Lesen losgehen – und dank Lagensensor wahlweise im Quer- oder auch Hochformat. Eine installierte Lampe ermöglicht das Lesen auch bis in die dunkelste Nacht hinein. Wen die Müdigkeit dann doch überkommt, kann ganz gemütlich zur Musikfunktion umschalten. So bleibt es einem ganz alleine überlassen, ob man 30 Stunden Musik hören möchte oder sich lieber sieben lange Stunden Lesegenuss gönnt.